AUSDAUERTRAINING MACHT GLÜCKLICH

AUSDAUERTRAINING MACHT GLÜCKLICH

Liebe Fitnessfreunde,

Jeder Sportler weiß, Ausdauertraining macht glücklich. Es sorgt dafür, dass der Körper Glückshormone ausschüttet. Es steigert das Wohlbefinden und dient der Gesundheitserhaltung. Ausdauertraining verbessert die Leistung in der jeweiligen Ausdauersportart und ist eine wichtige Basisfähigkeit für weitere Sportarten. Ausdauertraining umfasst nicht nur das Laufen, sondern auch Radfahren, Inlineskaten, Skilanglauf, Schwimmen oder Rudern. Gemäß Wikipedia bezeichnet Ausdauer die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach einer Belastung. [1]Der Körper ist also in der Lage, eine gewisse Belastungsintensität über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten ohne dabei wesentliche Ermüdungserscheinungen zu haben.

Ausdauertraining verbrennt auch Fett – wenn man es richtig anstellt. Ausgewogene, gesunde Ernährung ist wichtig, um abzunehmen, aber es ist nur die halbe Miete. Essen alleine macht nicht fit, sondern das perfekte Ausdauer- bzw. Krafttraining gehört eben dazu. In einem meiner letzten Blogeinträge [hier geht’s zum Blogpost] bin ich auf das Prinzip der negativen Energiebilanz eingegangen. Sport und gesunde Ernährung sind die Bausteine, die bei einer negativen Energiebilanz berücksichtigt werden müssen. Je länger man also trainiert, umso mehr Kalorien verbraucht man und es kann mehr Fett abgebaut werden. Doch zu langes Training kann zu Verletzungen und Übermüdung führen. Außerdem fehlt für ewig lange Ausdauereinheiten oft die Zeit. Zuviel Körpergewicht ist bei den meisten Ausdauersportarten auch nicht wirklich förderlich für Leistungssteigerung und Co. Beim Radfahren und im Speziellen bergauf schlägt die Physik bei zu viel Körpergewicht gnadenlos zurück. Deshalb sollte sich der Sportler neben der Trainingsplanung und der richtigen Ernährung auch mit verschiedenen Trainingsmethoden und der Trainingssteuerung beschäftigen.

Neben der Länge des Ausdauertrainings sollte die Intensität eine Rolle spielen. Umfang, Intensität und Dauer des Ausdauertrainings müssen aufeinander abgestimmt sein, um die Leistungsreserven gut ausschöpfen zu können bzw. aufzubauen. Um effizient zu trainieren, sollte man also nicht einfach drauflosrennen. Läufer integrieren in ihre Trainingspläne aerobes und anaerobes Training.

Was versteht man unter aeroben und anaeroben Training? Muskeln benötigen Energie, um arbeiten zu können. Die Energie kann aus Kohlenhydraten mit (aerob) oder ohne Sauerstoff (anaerob) gewonnen werden. Aerobes Training bedeutet niedrige Trainingsbelastung, wie beispielsweise bei langsamen Dauerläufen oder kurzen Strecken. Bei schnellen Läufen oder Sprints reicht die aerobe Energiegewinnung nicht aus und es wird kurzfristig Energie anaerob freigesetzt. Als Zwischenprodukt entsteht Laktat und führt bei Übersäuerung im Muskel innerhalb kürzester Zeit zum Leistungseinbruch. Ausdauerläufer versuchen daher eine Übersäuerung zu vermeiden. Die aerobe/anaerobe Schwelle ist bei jedem Sportler unterschiedlich, kann mithilfe von Laktatmessungen bestimmt und mit gezieltem Training erhöht werden. Die Intensität wird meist über die Herzfrequenz gemessen. Die anaerobe Schwelle liegt etwa bei 85 bis 90 % der maximalen Herzfrequenz. Als Faustregel gilt: Je höher die Herzfrequenz im Training, umso höher der Laktatwert.

Im Training sollten also permanent Reize gesetzt werden. So stumpft beispielsweise der Körper beim permanenten Laufen oder Radfahren der gleichen Strecke bei gleichem Tempo ab, es wird ein geringer Trainingseffekt erzielt. Tempoläufe ohne ruhige Dauerläufe bringen im Ausdauertraining jedoch auch fast gar nichts, da intensives Training im Körper andere Anpassungen auslöst. Auf dem Trainingsplan eines Sportlers sollten deshalb neben Ausdauereinheiten mit niedriger Intensität auch Trainingseinheiten mit hoher Intensität stehen. Skillmill von Technogym kann den Läufer und auch Kraftsportler dabei massiv unterstützen.

Das Unternehmen Technogym hat mit dem Skillmill ein Gerät zur effektiven Trainingssteuerung entwickelt, mit dem die Trainingsbelastung, die Intensität und der Trainingsumfang gesteuert werden können. Mit Skillmill, einem nur mit Muskelkraft angetriebenen Laufband, können Breiten- und Leistungssportler Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit verbessern. Es gibt eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten. Ob Intervalltraining, Gewichtsschlitten Animation, Bergläufe, Steigungs- und Wiederholungsläufe – alles kann mit dem Skillmill trainiert werden. Das Gerät passt sich der Geschwindigkeit des Läufers an und kann mit der eigens dafür konzipierten Bremse individuell an jedes Leistungsniveau angepasst werden. Ursprünglich wurde das Gerät für Profisportler konzipiert und bei den Olympischen Spielen eingesetzt. Doch mit Skillmill kann auch problemlos in der Gruppe über eine eigens dafür konzipierte App trainiert werden.

Die verwendete Technologie in der Skill Serie ermöglicht verschiedene individuelle Lauftrainingseinheiten und Widerstandstrainings an ein und demselben Gerät. Mit Skillmill oder Skillrun kann die Widerstandskraft erhöht und die Schnelligkeit trainiert werden.

Beim Ausdauertraining zählt nicht nur die Anpassung der physiologischen Fähigkeiten, sondern auch das Biofeedback. So ist bei Ausdauertraining darauf zu achten, dass die Intensität des Trainings stimmt. Gerade Trainingsanfänger trainieren oft zu hart und wissen nicht, wie sie auf ihre Körpersignale (z. B. Atmung oder Herzfrequenz) achten sollen. Mit dem Modul Biofeedback können die Laufparameter in Echtzeit aufgezeichnet und kontrolliert werden. Die Werte werden übersichtlich in einem Dashboard angezeigt. Der Läufer kann damit zielgerichtet seine Trainings anpassen und seine Leistung massiv verbessern.

In diesem Sinne wünsche ich einen tollen und vor allem sportlichen Sommer.

Ihr Gottfried Wurpes

 

[1]Quelle: Wikipedia